Mediation

Sollten Sie Fragen oder Problemstellungen haben, welche über die nachstehenden Lösungswege nicht abbildbar sind oder sich außerhalb der allgemein zu erwartenden Lösungsansätze befinden, wenden Sie sich bitte über unser Kontaktformular an uns! 

Um eine möglichst hohe Qualität bei der Unterbringung und Betreuung von asylsuchenden Menschen zu gewährleisten, sind die Kommunen und Landkreise verpflichtet, verschiedene Leistungen anzubieten. Auch wenn man bei den Hauptamtlichen ein engagiertes und gewissenhaftes Arbeiten voraussetzen darf, ist aufgrund der hohen Zugangszahlen die Arbeitsbelastung zuweilen sehr hoch. Das kann zu Problemen führen. Fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas auffällt.

Viele Ehrenamtliche trauen sich nicht, die Arbeit der Hauptamtlichen zu kritisieren, oder sie wissen nicht, an wen sie sich in solchen Fällen wenden können.

 

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Aktiv den Dialog mit den Beteiligten suchen und das Problem sachorientiert ansprechen.
  • Eine Vertrauensperson bei etablierten Bündnispartnern suchen - zum Beispiel bei den Wohlfahrtsverbänden 
  • Den Flüchtlingsdiakon/die Flüchtlingsdiakonin informieren.
  • Kontakt aufnehmen zu entsprechenden Ministerien - z.B. der Staatsrätin für Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg  
  • Eine Ombudsperson einschalten.

Die Zuständigkeiten sind in jeder Kommune anders geregelt, daher müssen Sie beim Rathaus oder Bürgerbüro nachfragen, wer für den Flüchtlingsarbeitskreis die richtige Ansprechperson ist. Dies kann zum Beispiel das Sozialamt oder die Ausländerbehörde sein. In manchen Kommunen gibt es Integrations-, Flüchtlings- oder Ehrenamtsbeauftragte, welche die Aufgaben koordinieren.

 

Eine weitere wichtige Ansprechperson ist der Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft. Je nachdem ob es sich um die vorläufige oder die Anschlussunterbringung handelt, kann dies das Landratsamt, die Kommune oder auch ein freier Träger (zum Beispiel Caritas, Diakonie, AWO) sein. Mit den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern der Unterkünfte sollte man einen engen Austausch pflegen, denn sie kennen den Bedarf vor Ort.

 

Die evangelische Kirche (Diakonie) und die katholische Kirche (Caritas) sind ebenfalls Partner, an die sich Ehrenamtliche und Flüchtlinge wenden können. 

(Quelle: Handbuch für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in BW | Herausgeber: Staatsministerium BW)