Ursprungsländer

Informationen über das aktuelle Flüchtlingsgeschehen sowie Herkunft- oder Transitländer erhält man unter www.bamf.de

Vereinsgründung

Unter www.bmjv.de - Rubrik Publikationen - können Sie den „Leitfaden zum Vereinsrecht“ herunterladen. Dort werden die grundlegenden Dinge, die man bei der Gründung und beim Betrieb eines Vereins beachten muss erläutert.

Resettlement

Resettlement steht für die Neuansiedlung von Flüchtlingen in einem anderen als dem Erstaufnahmestaat.

Resettlement-Flüchtlinge erhalten in Deutschland einen Aufenthaltstitel nach § 23 Abs. 2 des Aufenthaltsgesetzes. Diese Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen berechtigt von Anfang an zur Ausübung einer Erwerbs- tätigkeit.

Die Flüchtlinge haben zudem Anspruch auf:

  • Sozialleistungen nach SGB II bzw. SGB XII, bis sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können
  • eine angemessene Unterkunft
  • Teilnahme an Integrationskursen
  • eine vom Bund finanzierte Migrationsberatung

(Quelle: Handbuch für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in BW | Herausgeber: Staatsministerium BW)

BAMF

In Deutschland müssen Asylanträge zentral beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gestellt werden. Es hat seinen Sitz in Nürnberg und unterhält Außenstellen in allen Bundesländern. Die Bundesoberbehörde gehört zum Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums und ist als solche für die Durchführung aller Asylverfahren zuständig.

Zu Beginn des Verfahrens erhalten die Asylsuchenden eine Aufenthaltsgestattung, die ein vorläufiges Bleiberecht gewährt. Mithilfe eines Verteilungssystems werden sie nach einem im Asylverfahrensgesetz festgelegten Schlüssel in die Aufnahmeeinrichtungen der einzelnen Bundesländer verteilt.

Mit dem neuen Zuwanderungsgesetz wurde die Kernaufgabe des BAMF durch die Felder Integration und Migration ergänzt.

Zu den zusätzlichen Aufgaben und Leistungen zählen:

  • Konzeption von Grundstrukturen und Lerninhalten → Organisation der Integrationskurse
  • Förderung der freiwilligen Rückkehr
  • Gewährleistung eines flächendeckenden Angebotes von Basis- und Aufbausprachkursensowie Orientierungskursen
  • Betreiben von Migrationsforschung zur Gewinnung analytischer Aussagen zur Steuerung der Zuwanderung

(Quelle: Handbuch für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in BW | Herausgeber: Staatsministerium BW)

Versicherung

Freiwilliger Einsatz birgt immer auch Risiken wie Unfälle und Schäden. Für Ehrenamtliche bestehen daher sogenannte Sammelverträge des Landes Baden-Württemberg. Über diese sind alle Ehrenamtlichen automatisch und kostenlos haftpflicht- und unfallversichert. Ehrenamtliche oder Gruppen müssen sich nicht beim Versicherungsunternehmen registrieren oder eine persönliche Versicherung abschließen. Hilfreich für die eigene Arbeit ist es, eine Liste zu führen mit den Kontaktdaten der Ehrenamtlichen und den übernommenen Aufgabengebieten.

Die Sammelverträge gelten nur, wenn die Tätigkeit in rechtlich unselbstständigen Strukturen stattfindet, das heißt, dass zum Beispiel Vereine und Verbände selbst für den Versicherungsschutz ihrer Ehrenamtlichen sorgen müssen!

 

Weitere Informationen:

www.ecclesia.de, Rubrik Ehrenamt, Dort finden Sie den Flyer „Versicherungsschutz für bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement“ des Landes Baden-Württemberg zum Download.

Die Publikation „Zu Ihrer Sicherheit – Unfallversichert im freiwilligen Engagement“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bietet unter www.bmas.de, Rubrik Service/Publikationen/Suche ebenfalls weitere Informationen.

Bei der Unfallkasse Baden-Württemberg finden Sie Wissenswertes zum Thema „Unfallversicherungsschutz im Zusammenhang mit Flüchtlingshilfe“: www.uk-bw.de, Rubrik Versicherte/Ehrenamtlich Tätige.

(Quelle: Handbuch für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in BW | Herausgeber: Staatsministerium BW)